Kaninchenzucht

Kaninchenzucht

Hier geben wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Arbeit.

Der Zentralverband Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter e.V. schreibt:

»Als der kleine Flitzer, der mit Hilfe der Phönizier und der alten Römer keinem geringeren Land als Spanien seinen Namen gab, von der iberischen Halbinsel in die Welt auszog und dabei auch zu uns kam, begann die beispiellose Haustier-Karriere des Wildkaninchens - nicht zu verwechseln mit seinem weitläufigen Vetter, dem Feldhasen. Vornehmlich französische Mönche waren es, die den kulleräugigen, anpassungsfähigen kleinen Naturburschen in ihren Klostergärten domestizieren und somit zum Haustier machten. Durch Mutationen (natürliche, sprunghafte Veränderungen des Erbgutes) insbesondere in Fellfarbe, Größe und der Körperform, entstanden zahlreiche Rassen. Unter menschlicher Obhut konnten diese Tiere, im Gegensatz zur freien Wildbahn, nicht nur überleben, sondern sich auch vermehren.«

Schon ab etwa 100 nach Christus entstanden langsam rasseähnliche Typen. Über das Vorkommen von schwarzen, blauen, gelben, weißen und gescheckten Tieren wird bereits im 16. Jahrhunderts in Belgien, Frankreich, Holland, England und insbesondere auch im deutschsprachigen Raum berichtet. Heute steht die Rassekaninchenzucht fast überall auf einem hohen Niveau. Allein bei uns in Deutschland werden derzeit ca. 98 verschiedene Rassen in ca. 371 Farbenschlägen planmäßig von etwa 160.000 Mitgliedern des Zentralverbandes Deutscher Rasse-Kaninchenzüchter e.V. (ZDRK) gezüchtet und betreut.

Quelle: ZDRK e.V.


In Eppenbrunn taten sich die ersten Züchter*innen am 10. Mai 1958 zusammen, um ihren eigenen Kaninchenzuchtverein zu gründen. Etliche Haushalte hatten sowieso Kaninchen im Stall sitzen - auch wenn bei diesen Züchtern eher die Erzeugung von eiweißreichem Weißfleisch zur Familienernährung im Vordergrund stand. Aber: der zweite Weltkrieg lag nun etliche Jahre zurück, der wirtschaftliche Aufschwung war in vollem Gange. Nun trat die Soziale Komponente an erste Stelle: Freude am Tier, Vereinsleben, Gemeinschaft. Die Rassekaninchenzucht etablierte sich auch in den Dörfern.


Heute sprechen wir bei Rassekaninchenzucht von aktiver Freizeitgestaltung. Sowohl bei der Zucht als auch bei dem sportlichen Kanin-Hop. Das landwirtschaftliche Nutztier »Hauskaninchen« ist mehr als je zuvor. Und als Nebeneffekt: die natürliche und genetische Vielfalt wird durch die züchterischen Aktivitäten erhalten.


Geändert haben sich auch die Haltungsbedingungen: moderne, tierschutzgerechte Ställe und Anlagen sind heute mehr vorzeigbar denn je. Dies wird nicht zuletzt durch die - von anerkannten Veterinär*innen stets aktuell gehaltenen - tierfreundlichen Vorschriften gewährleistet. Alle im Verein organisierten Züchter*innen sind verpflichtet, diese einzuhalten. Schulungen, Informationsmaterialen und Workshops - von Zentralverband, Landesverband, Kreisverband und Ortsverein - tragen dazu bei.


Die Mitgliedschaft in unserem Ortsverein bringt neben tierischem Wissen zwar Engagement und etwas Arbeit, aber noch viel mehr Freude, Gemeinschaft, Generationenaustausch und Freundschaft mit sich.

Mitmachen!


Genau Du kannst dabei sein!


Noch keine Kaninchen? ... macht nix! Melde dich bei uns, schnupper unverbindlich rein. Ohne Verpflichtung. Wir beraten gerne zu passenden Rassen, Zucht und allem drumherum. Und wenn Du Dich entschieden hast, können wir sicher passende Tiere vermitteln und Kontakt zu anderen Züchtern herstellen.


Also: jetzt melden.




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